Rathscheck Schiefer 
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Sicherheit durch Fachleute

Schiefer ist aufgrund der vielen naturgegebenen Besonderheiten eine Angelegenheit für Spezialisten. Das erfordert ein hohes Vertrauen des Käufers in seinen Lieferanten, welches eben nur ausgewiesene Fachleute der Materie sicher rechtfertigen können.

Rathscheck Schiefer In der Produktion: lückenlose Güteüberwachung durch Fachleute: Kontrollstufen.

Sicherheit durch Fachleute: die eigene Abbauerfahrung zählt

Als Spezialist kann aber nur gelten, wer sich ständig und ausschließlich von A bis Z mit der Materie beschäftigt, d.h. von der Gewinnung über die Kontrollen bis zu den Langzeit-Erfahrungen in der Verwendung. Angesichts des breiten Spektrums und der Komplexität der Schiefer-Kriterien kann eine sichere Beurteilung der Schieferqualität nur noch von einem größeren, mit vielen Fachgebieten interdisziplinär besetzten Team geleistet werden.

Vieles spricht dafür, dass nur jahrzehntelanger Schieferbergbau die besten Voraussetzungen für umfassendes Wissen und Erfahrung bietet. Schon mit dem Aufsuchen der Lagerstätten und geeigneter Abbaufelder ist das Studium über Entstehungsverhältnisse und Geologie verbunden. Die bergbauliche Gewinnung stellt sodann insbesondere aufgrund der schwierigen kleintektonischen Verhältnisse hohe Anforderungen an die Erfahrung der Beteiligten.

lange Lernzeiten bei Schiefer-Fachleuten

Man kann davon ausgehen, dass Bergbauingenieure und Geologen im Schieferbergbau eine Einarbeitungszeit zwischen 5 und 10 Jahren benötigen, um alle Besonderheiten in diesem Bereich zu beherrschen. Das gilt auch für die gewerblichen Mitarbeiter in den einzelnen Abbaufeldern. Über Jahrhunderte angesammelte Praxiserfahrungen werden hier von Generation zu Generation und von Person zu Person weitergegeben und ständig mit neueren Erkenntnissen angereichert.

Die Besonderheiten bei den Bearbeitungsstufen Sägen, Spalten und Zurichten sind dagegen innerhalb von 5 Jahren erlernbar, wenn das mit ständigen Spezial-Schulungen in zusätzlicher Verbindung mit der Vermittlung unmittelbarer Erfahrungen direkt vom Dach einhergeht.

in der Produktion: lückenlose Güteüberwachung durch Fachleute: Kontrollstufen

Ein gut geführter Schieferbergbau-Betrieb arbeitet mit Material- und Bearbeitungs-Kontrollstufen beim Aufsuchen, bei der Gewinnung und der Vorspaltung des Schiefers sowie in den nachgeschalteten Arbeitsbereichen Sägen, Spalten und Zurichten. Ein solches Netz von Kontrollen ist einerseits ein nicht unbeträchtlicher Kostenfaktor, ist aber notwendig, will man sichergehen, dass nur einwandfreie Qualitäten zur Auslieferung gelangen. Hinzu treten permanent Eigenüberwachungen der Gesteinsqualitäten, zum Teil mit aufwendigen Sondermethoden.

einmal etwas Gutes ist besser als ständig etwas Neues

Diese der Sicherheit dienenden Aufwendungen bedeuten u.U. einen höheren Preis. Die Mehrkosten stehen jedoch in keinem Verhältnis zu den katastrophalen Folgen bei Vernachlässigung einer ständigen lückenlosen Güteüberwachung, wie leidvolle Erfahrungen mancher Bauherren zeigen

Achtung bei Importen

Soweit es sich um Export-Länder handelt, in denen eine traditionelle Abbau-Erfahrung fehlt, kann grundsätzlich zunächst einmal nicht darauf verzichtet werden, die in Frage kommenden Gewinnungsstätten vor Ort zu beobachten und, wenn notwendig, mit spezifischem Schiefer-Know-how laufend zu unterstützen.

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die Auswahl der Lagerstätte ist entscheidend

Zeitlich vorgelagert aber ist die wichtige Grundsatzentscheidung darüber, welche Lagerstätte dauerhaft nach den gestellten Material-Anforderungen überhaupt in Frage kommen kann und welche eben nicht. Dass diese Entscheidung mit der anschließenden laufenden Rückkontrolle und abbautechnischen Unterstützung einer der Kernpunkte ist und nur vor Ort mit einem kräftigen Wissens- und Erfahrungspotential getroffen werden kann, liegt auf der Hand.

Dazu gehört dann schließlich auch eine beharrliche geschäftspolitische Linie: Sich nicht da zu engagieren, wo das gerade mengenmäßig und vielleicht sogar preislich besonders günstig ist, sondern dort, wo die notwendigen materialtechnischen Voraussetzungen nach gewissenhaften Prüfungen vorliegen. Und da sind dann bei entsprechenden Qualitätsanforderungen zumeist die Auswahlmöglichkeiten recht begrenzt.

Was bei deutscher Gründlichkeit eine Selbstverständlichkeit sein kann, wird möglicherweise in anderen Ländern lediglich mit einer Handbewegung oder einem Lächeln abgetan. Andere Mentalität und eine geringere Sensibilität für Qualitäts-Probleme wirken dabei mit.

konsequente Güteüberwachung ist auch Mentalitätssache

Hinzu kommt, dass stark export-orientierte Länder häufig im eigenen Lande keine Langzeit-Erfahrungen mit Schiefer besitzen und sich auch nicht in die jeweiligen Anforderungen der verschiedenen Länder hineindenken können, die von Klima- und Umwelteinflüssen anders strukturiert sind.

Zugegebenermaßen ist das auch schwierig, weil ja letztlich auch die unterschiedlichen Abnehmerländer durchaus verschiedene Anforderungen und Ansprüche an die Ware stellen. Für das Exportland ist die Einstellung auf die Verschiedenartigkeit der Verwenderländer schwierig.

Sind doch die einzelnen Regionen (Meeresnähe, Industrie-Standorte, Verkehrs-Ballungsräume, Temperaturen, Klimawechsel) innerhalb eines einzigen Landes schon sehr verschieden; von Land zu Land unterschiedliche Deckarten und Verlegetechniken mit ihren spezifischen Anforderungen an Gesteinsbeschaffenheit und Bearbeitung verkomplizieren das Gesamtbild zusätzlich.

Bei dieser General-Problematik muss für den Fall fehlender Kontrollstufen seitens des ausländischen Produzenten adäquater Ersatz organisiert werden.

Organisation der Kontrollstufen beim Import besonders notwendig

Der größte deutsche Produzent und Anbieter von in- und ausländischem Schiefer, das Unternehmen Rathscheck Schiefer- und Dach-Systeme in Mayen, beschäftigt beispielsweise vor Ort eigene Kontroll-Teams, die nach festgelegten Methoden täglich in Form von Stichproben in den einzelnen Gewinnungsstätten und Fertigungshallen Qualitätskontrollen durchführen.

Schließlich können auch erst bei der Bearbeitung Mängel entstehen, insbesondere dann, wenn nicht die der Lagerstätte angemessene Bearbeitungstechnik angewandt wird.

Wissen und Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Seriosität - so kann man das zusammenfassen, was einen Fachmann ausmacht, auf den sich der Verwender verlassen kann.

zusätzliche Sicherheit durch eigene Weiterbearbeitung

Die Versuchung ist groß, Qualitätsargumente nicht gelten zu lassen, wenn günstige Preisangebote vorliegen. Das Unterliegen von Versuchungen endet jedoch wie in anderen Lebensbereichen nicht selten mit einem Debakel. Wenn die Probleme auf dem Dach einmal da sind, werden sich die Kunden nicht mehr an den günstigen Preis erinnern; dagegen werden sie sich sehr wohl an den Namen des Dachdeckers, des Schieferlieferanten und des planenden Architekten erinnern und reklamieren.

bei Reklamationen ist der günstige Preis vergessen

Rathscheck Schiefer Kontrolle beim Zurichten.

Die Dach- und Wandeindeckung ist das Wichtigste des Gebäudes, ist sie doch Gesamteindruck und Schutz zugleich. Schiefer gehört dabei zu den schönsten, umweltfreundlichsten und nicht zuletzt wirtschaftlichsten Bedachungsmaterialien, vorausgesetzt , die Entscheidungen sind auf allen Stufen richtig getroffen worden.

Der Schiefer-Fachmann bewegt sich innerhalb seines Verantwortungsbewusstseins und seiner von Liebe getragenen Verbundenheit mit seiner Arbeit in einem breitgefächerten Regel-Zyklus, den man wie folgt darstellen kann:

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