Rathscheck Schiefer 
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Wie und wann ist Schiefer entstanden?
Was ist eigentlich Moselschiefer®, InterSIN® bzw. ColorSklent®?
Was ist Moselschiefer Extra?
Was ist eine Öko-Selektion?
Welche unterschiedlichen Deckarten (Formate) gibt es?
Warum wird bei Rathscheck Schiefer die Altdeutsche Deckung nur aus Moselschiefer® gefertigt?
Ist Schiefer wirklich so teuer, wie oft vermutet wird und wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis zu anderen Dachbaustoffen?
Was kostet ein m² fertig verlegter Schiefer?
Wie lange ist Schiefer haltbar?
Gibt es auch farbigen Schiefer?
Woher kommt die Farbe im Schiefer?
Gibt es auch weißen Schiefer?
Gibt es Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Marken bzw. Vorkommen?
Warum gibt es bei Rathscheck Schiefer eine strikte Trennung zwischen den einzelnen Vorkommen?
Gibt es Asbest im Schiefer?
Ist Dachschiefer radioaktiv?
Brennt Schiefer?
Worin liegen die Vorteile von Schiefer im Vergleich zu anderen Bedachungsprodukten?
Welche Deckarten/Formate kann man an Fassaden verwenden?
Wie viel wiegt ein m² Schiefer fertig verlegt?
Bei welchen Dachneigungen kann Schiefer verwendet werden?
Benötigt man bei Schiefer eine spezielle Dachunterkonstruktion für Schiefer?
Wie wird Schiefer befestigt?
Gibt es Ausschreibungstexte ?
Können Sie qualifizierte Dachdeckerunternehmen für die Schieferverlegung empfehlen?
Bei welchen Bedachungshändlern/Baustoffhändlern ist Rathscheck Schiefer erhältlich?
Warum fertigt Rathscheck Schiefer keine Werksteine (Fensterbänke, Bodenplatten, etc.) ?
Wie kann man Schiefer reinigen, z.B. von Moos befreien ?
Kann man das Unternehmen Rathscheck Schiefer besichtigen bzw. die beiden Moselschiefer Bergwerke Katzenberg und Margareta befahren?
Welche Veranstaltungen gibt es bzw. gibt es Schulungsmöglichkeiten?
Wie lange kann Moselschiefer noch abgebaut werden?
Wie kann man sicher gehen, guten Schiefer zu erhalten?
Was ist der ökologischste Baustoff?
Hilft Schiefer gegen Elektrosmog?
Sind im Schiefer Fluorchlorkohlenwasserstoffe enthalten?
Was macht ein grüner Fleck im Purpur-Schiefer?
Können solche Flecken aussortiert werden?
 
 
 
 

Wie und wann ist Schiefer entstanden?

Vor etwa 400 Millionen Jahren bildeten sich in der Devon-Zeit auf dem Grund urzeitlicher Meere feinste Tonschlamm-Ablagerungen, die sich durch hohen Druck und hohe Temperaturen allmählich zu Tonstein verfestigten. Bei der späteren Gebirgsbildung falteten sich diese Tonstein-Schichten durch seitlichen Druck auf. Während dieses Prozesses der sogenannten Schieferung bildete sich eine Abfolge mikroskopisch feiner plättchenförmiger Mineralien (Glimmerlagen), denen der Schiefer seine typische Struktur und Charakteristika  - insbesondere die gute Spaltbarkeit und seine Witterungsbeständigkeit - verdankt.

 
 Mehr  >> Schiefer-Kompendium „Etwas zur Entstehung des Schiefers“
 
 

Was ist eigentlich Moselschiefer®, InterSIN® bzw. ColorSklent® ?

Moselschiefer® kommt aus den Bergwerken Katzenberg und Margareta und ist in Deutschland seit Jahrhunderten ein Begriff für beste Schieferqualität. Der ursprüngliche Transportweg über die Mosel gab dem begehrten Baustoff schon um 1850 seinen Namen. Die historische Namensgebung hat sich zum Qualitätsbegriff etabliert.

InterSIN® ist unser internationales Markenzeichen für Schiefer aus besten internationalen Vorkommen. Bei der Auswahl orientieren wir uns am hohen Qualitäts-Niveau des Moselschiefers. Die Bearbeitungs-Qualität wird täglich vor Ort geprüft.

ColorSklent® ist Farbschiefer in verschiedenen Rot- und Grüntönen.

Dieser Schiefer stammt ebenfalls aus den besten internationalen Vorkommen.

Was ist eine Öko-Selektion?

Öko ist in der Gesteinsqualität mit der bei uns üblichen Erst-Qualität identisch und wird daher bzgl. des Materials vollständig in unsere Gewährleistung einbezogen. Lediglich die Kriterien der Bearbeitungs-Auslese (Selektion) sind anders. Vereinzelt fehlende Löcher, Spaltstärkenschwankungen, leichte Schüssellungen, Blähstreifen, Verdickungen, leicht erhöhter Bruch und dergleichen sind möglich, die jedoch in der Regel beim Dachdecken ausgeglichen werden können.

Daher werden Öko-Selektionen gegenüber den üblichen Selektionen preislich günstiger angeboten.

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Welche unterschiedlichen Deckarten (Formate) gibt es?

Altdeutsche Deckung, Wilde Deckung, Schuppen-Deckung,
Universal-Deckung, Rechteck-Deckung, Dekorative Deckung mit Spitzwinkel, Dekorative Deckung mit Fischschuppen, Dekorative Deckung mit Waben, Dekorative Deckung mit Octogones, Dekorative Deckung mit Coquettes

 
Mehr >> Produkte
 

Warum wird bei Rathscheck Schiefer die Altdeutsche Deckung nur aus Moselschiefer® gefertigt ?

Die Altdeutsche Schieferdeckung gilt als eine Königin aller Dachdeckungen und erfordert besonderes handwerkliches Können schon bei der Bearbeitung. Sie entspricht der jahrhundertealten Dachdeck-Tradition im deutschen Sprachraum. Es ist ein besonderes Kapital einiger weniger deutscher Schieferbetriebe, das geschulte Personal zu besitzen, das frei Hand die Altdeutsche Schieferschuppe in den drei typischen Formen (stumpfer, normaler und scharfer Hieb) herstellen kann. Die Freihand-Zurichtung ist eine Voraussetzung der Altdeutschen Decksteine: Jeder einzelne Stein ist von der Höhe und Breite her unterschiedlich und somit ein sorgsam bearbeitetes Unikat.

Diese, auch in der Herstellung ungewöhnliche Deckart verdient einen besonderen, hochwertigen Werkstoff, wie es der Moselschiefer® sicherlich ist.

 
 

Ist Schiefer wirklich so teuer, wie oft vermutet wird?

Schiefer ist  preiswerter als sein Ruf. Dies liegt zum einen an neuen, modernen Gewinnungs- und Produktionsmöglichkeiten, aber auch zum Großteil an einer Vielzahl neuer Formate, die eine rationellere Verlegung erlauben. Dadurch kann der Lohnaufwand zum Teil erheblich gesenkt werden - was sich letztlich auch positiv auf die Gesamtkosten auswirkt.

 
 

Was kostet ein m² fertig verlegter Schiefer ?

Ca.-qm-Preise dienen als Orientierung und sind abhängig von den Deckarten, den Formaten und den örtlichen Gegebenheiten wie Standort, Dachneigung, Sparrenlänge, Anzahl/Form der Gauben, Kamine, Flächengröße,usw. Einen ersten Überblick über die Ca.-Preise bekommen Sie hier.

Exakte Preisangaben und ein auf ihr individuelles Bauvorhaben zugeschnittenes Angebot erhalten Sie von Ihrem auf Schiefer spezialisierten Dachdeckermeister. 

 
 

Wie lange ist Schiefer haltbar?

Schiefer ist ein Naturprodukt. An Dach und Wand hat er sich seit Jahrhunderten bewährt und ist in Ästhetik und Standzeit kaum erreicht. Es gibt nachweislich bei besten Schiefern Standzeiten von 250 Jahren und mehr. (u.a. Burg Eltz 1780 mit Moselschiefer eingedeckt: 1986 ­ nach 206 Jahren ­ wurden Teildeckungen erneuert, nur weil die Nägel erodiert waren). Auch Dächer, die 500 Jahre mit der gleichen Moselschiefer-Eindeckung gehalten haben, sind bekannt (z. B. die Kirche in Ediger/Mosel).

Zu dem Thema Haltbarkeit ist auch ein Auszug aus der amerikanischen Schiefernorm erwähnenswert: »Schiefer wird normalerweise als die beständigste Art von Dachdeckung angesehen , und wenn er richtig gewählt und richtig eingebaut wird, so kann er unter Umständen der dauerhafteste Teil des Gebäudes sein«.

 
 

Gibt es auch farbigen Schiefer?

Haltbarer Farbschiefer in den Farbtönen Grün, Rot, Purpur und Rotbraun kommt nur ganz selten auf der Welt vor. Die Farben sind natürlich entstanden, d.h., Farbschiefer wird ohne weitere künstliche Zusätze so vermarktet, wie er aus dem Schoß der Erde gewonnen wurde. Gerade in jüngerer Zeit ist es insbesondere dem Hause Rathscheck gelungen, mit ColorSklent® Rohstoffe aus anderen Kontinenten mit neuen ansprechenden natürlichen Farben für den deutschen Markt zu gewinnen. Dadurch ergeben sich für den Bauherrn, Architekten und Planer zusätzliche gestalterische Möglichkeiten.

 
 

Woher kommt die Farbe im Schiefer?

Bedingt durch seine feinkörnige Struktur absorbeirt der Schiefer Licht besonders gut. Dadurch sind seine Farben tendeziell eher dunkel (z.B. Blaugrau). Manchmal enthält er jedoch noch zusätzlich natürliche farbgebende Bestandteile (durch das grüne Mineral Chlorit) oder Rot bis Purpur (durch das Mineral Hämatit).

 
 

Gibt es auch weißen Schiefer?

Insbesondere in Thüringen und Sachsen sind oft helle Schiefer bei alten Ornament-Deckungen zu sehen, die als „weißer“ Schiefer bezeichnet werden. Seine helle Färbung hat dieser Schiefer jedoch erst im Laufe der Zeit durch fortschreitende Patinierung und Alterung erhalten. Denn spaltet oder bricht man einen dieser „weißen“ Schiefer, so kann man seine ursprüngliche, hellgrüne Färbung deutlich erkennen.

Insofern sollte auch in der dem Original verpflichteten Denkmalpflege bei der Restaurierung alter Ornament-Deckungen hellgrüner Schiefer wie z.B. grüner ColorSklent®  verwendet werden.

 
 

Gibt es Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Marken bzw. Vorkommen?

Nein, denn unsere verschiedenen Marken bzw. Vorkommen haben ein einheitliches Qualitätsniveau. Alle Vorkommen werden nach den hohen Qualitätsmerkmalen des Moselschiefer® gezielt ausgesucht - zum Teil, wie z.B. beim ColorSklent® mussten wir dabei weltweit suchen.

Es gibt allerdings Unterschiede bei der Bearbeitbarkeit oder der Oberflächenstruktur, was aber nichts mit Haltbarkeit, bzw. mit Qualitätsunterschieden zu tun hat.

 
 

Warum gibt es bei Rathscheck Schiefer eine strikte Trennung zwischen den einzelnen Vorkommen?

Wir trennen und kennzeichnen streng nach Vorkommen, so wie es die Fachregeln des ZVDH verlangen. Schiefer aus verschiedenen Vorkommen dürfen gemäss Fachregeln nicht vermischt werden.
Warum? Schiefer ist ein Produkt der Natur. Entstanden in einem langen erdgeschichtlichen Prozess. Nicht jedes Vorkommen hat die gleichen geologischen Gegebenheiten. Schiefer ist ein Gestein mit natürlichen Farbunterschieden und verschiedenen Oberflächenstrukturen. Bei Verwendung von Schiefer aus verschiedenen Vorkommen würde das Dach oder die Fassade fleckig aussehen.

 
 
Gibt es Asbest im Schiefer?

Nein. Schiefer ist völlig asbestfrei, er enthält weder Asbest noch irgendwelche anderen Mineralfasern. Es ist ein Naturprodukt, ein Stein (Sedimentgestein) mit vorzüglichen Eigenschaften.

 
 

Ist Dachschiefer radioaktiv?

Nein, Dachschiefer ist nicht radioaktiv. Die gemessene natürliche Radioaktivität, die überall vorhanden ist, ist im Schiefer sogar noch geringer als bei anderen Gesteinen. Allerdings wurde in der ehemaligen DDR früher sogenannter „Schwarz-Schiefer“ als Uran-Rohstoff abgebaut. Diese schiefrigen Steine hatten mit Dachschiefer nichts zu tun und sind auch für die Verwendung an Dach und Fassade völlig ungeeignet.

 
 

Brennt Schiefer?

Nein.

 
Worin liegen die Vorteile von Schiefer im
Vergleich zu anderen Bedachungsprodukten?
  • Hohe Lebensdauer
  • In der Langzeitbetrachtung, d.h. im Verhältnis zwischen Anschaffungskosten und Lebensdauer äußerst wirtschaftlich
  •  Sturmsicherheit
  • Natürlicher Baustoff
  •  Keine Entsorgungskosten
  •  Ästhetik (harmonisches Gesamtbild)
  • Individuell
  •  Kennt so gut wie keine architektonischen Grenzen
  •  Wertsteigerung der Gebäude
 

Welche Deckarten/Formate kann man an Fassaden verwenden?

Grundsätzlich alle, wobei bei einzelnen Formaten gewisse Einschränkungen zu beachten sind:

Bei der Altdeutschen Deckung und der Schuppen-Deckung darf die Decksteinhöhe nicht mehr als 26 cm betragen.

Darüber hinaus gibt es aber besondere Deckarten und Formate, die speziell (und ausschließlich) zur Verwendung an der Fassade geeignet sind wie z.B. die Universal-Deckung 20/20 cm, Waben 20/20 und Spezial Fischschuppen und Universal 20/20 und 25/25. ,

Speziell für den Einsatz an der Fassade wurden neue, modene Rechteck-Deckungen entwickelt, z.B. die Unterlegte Deckung, die Variable Deckung und die Lineare Deckung.

 
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Wie viel wiegt ein m² Schiefer fertig verlegt?

Auf dem Dach ca. 30-32 kg, an der Fassade ca. 28-30 kg, bei Sondereindeckungen mit scharfem Hieb 36-38 kg und bei Doppeldeckung 46-48 kg.

 
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Bei welchen Dachneigungen kann Schiefer verwendet werden?

Ab 22 Grad – allerdings ist hier eine Doppeldeckung (Altdeutsch oder Rechtecke) notwendig, alle anderen Deckarten ab 25 Grad.

Mit einem wasserdichten Unterdach ist es aber möglich, die Regeldachneigung um 10 Grad zu unterschreiten.

 
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Benötigt man bei Schiefer eine spezielle Dachunterkonstruktion?

Nein, man benötigt einen klassischen Dachaufbau, also Vollschalung. Eine Vordeckung ist erforderlich, mindestens V13.

Bei der Rechteckdeckung ist mit der Klammertechnik auch eine Befestigung direkt auf der Lattung möglich.

 
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Wie wird Schiefer befestigt?

In der Regel mit drei Schieferstiften oder –nägeln aus nichtrostendem Metall, also feuerverzinkt (mit einer Mindestauflage von 50 my), aus Kupfer oder Edelstahl (V2A).

An der Fassade können Schiefer bis zu einer Decksteinhöhe von 24 cm mit 2 Nägeln befestigt werden.

Darüber hinaus ist es möglich, bei der Rechteck-Deckung auch Klammerhaken bzw. Spitzhaken (V4A) zu verwenden.

Die Befestigung mit Drillsklent® ermöglicht eine schnelle und gleichmäßige Befestigung auch an schwierigen Stellen z.B. bei der "Überkopf"-Arbeit.

Im Ausnahmefall kann es vorkommen, dass Schiefer insbesondere an der Fassade klappert. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Entweder war bei der Befestigung der Schieferdeckung das Holz der Unterkonstruktion zu feucht oder es wurden - entgegen den Fachregeln - zu wenige oder die falschen Befestigungsmittel verwendet.

Schnittholz gilt als trocken, wenn es eine mittlere Holzfeuchte von höchstens 20% aufweist (siehe gemäß ZVDH-Regelwerk die Hinweise zu "Holz und olzwerkstoffe", Pkt. 2.2.1 Holzfeuchte, (3)). Und bei Verwendung der vorgeschriebenen Befestigungsmittel müss "klappern" nicht befürchtet werden.

Schiefer ist bekanntlich das einzige Produkt, das direkt, also unmittelbar, auf nagelbare Mauersteine, Bauplatten aus Porenbeton, Bimsbeton und Holzspanbeton-Schalungssteine genagelt werden kann (Direktnagelung).

 
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Gibt es Ausschreibungstexte?

Die Ausschreibungstexte können bei den Produkten, im Download-Bereich oder in den Foren für Architekten und Dachdecker heruntergeladen werden.

 
 

Können Sie qualifizierte Dachdeckerunternehmen für die Schieferverlegung empfehlen?

Wir nennen Ihnen gerne auf Schiefer spezialisierte Dachdecker in Ihrer Nähe. Speziell für die Frage haben wir einen Online-Suchdienst entwickelt. Das SCHIEFERDECKER-INFONETZ sucht Ihnen die Schieferdecker in IHRER Nähe automatisch heraus.

Sollten Sie weitere Hilfe benötigen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail, wir helfen Ihnen weiter.

 
 

Bei welchen Bedachungshändlern/Baustoffhändlern ist Rathscheck Schiefer erhältlich?

Es gibt eine Vielzahl von Bedachungs-Fachhändler, die Rathscheck Schiefer führen. Wir nennen Ihnen gerne Händler in Ihrer Nähe. Senden Sie uns einfach ein E-Mail oder suchen Sie selbst im SCHIEFERHÄNDLER-INFONETZ.

 
 

Warum fertigt Rathscheck Schiefer keine Werksteine (Fensterbänke, Bodenplatten, etc.)?

Da unser umfangreiches und sehr komplexes Produktionsprogramm unsere volle Aufmerksamkeit verlangt, haben wir uns bereits seit langem auf Schiefer für den Anwendungsbereich „Dach und Fassade“ spezialisiert.

 
 

Wie kann man Schiefer reinigen, z.B. von Moos befreien?

Es versteht sich von selbst, dass wir für unser Naturprodukt keine giftigen Chemikalien empfehlen konnten, deren Wirkung zudem auch fraglich ist. Um aber solche Fragen professionell zu beantworten, haben wir uns mit diesem Thema eindringlich befasst. Es ist uns gelungen einen Hersteller zu finden, der ein spezielles, umweltfreundliches „Schieferreinigungs- und Langzeitpflegemittel“ für Dach und Fassade entwickelt hat. Der „Clou“ dabei ist, dass dieses Pflegemittel, mittels Spezialgeräten aufgebracht, nicht nur die Grünbildung beseitigt, sondern über viele Jahre seine Wirkung behält. So sind Rathscheck Schiefer Dächer auf Dauer schön blaugrau. Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie in unserem Download-Bereich bekommen.

Moos auf Schiefer hat übrigens nichts mit dem Gestein zu tun, sondern mit dem Standort des Hauses.

 
 

Kann man das Unternehmen Rathscheck Schiefer besichtigen bzw. die beiden Moselschiefer-Bergwerke Katzenberg und Margareta befahren?

Natürlich ermöglichen wir bestimmten Personen-Gruppen (ausschließlich Fachpublikum) die Befahrung. Denn wir sind bestrebt, unsere Modernisierungen der letzten Jahrzehnte zu zeigen und einer möglichst großen Zahl von Personen das einmalige Erlebnis einer Moselschiefer®-Bergwerks-Befahrung zu vermitteln.

Das Interesse ist sehr groß - nicht nur deutschlandweit, sondern auch bezogen auf alle unsere Partner und Freunde in aller Welt. Diese enorme Nachfrage überfordert leider jedoch bei weitem unsere Möglichkeiten. Denn unsere Bergwerke sind keine "Showbergwerke", sondern nach wie vor in Produktion.

Dabei sind es nicht nur die Auswirkungen auf Produktions-Mengen und –Kosten, sondern auch unsere Mitarbeiter sind nur in einem zeitlich begrenzten Maße in der Lage, neben ihren täglichen "Routineaufgaben" Gruppen zu empfangen.

Sie können jedoch das Deutsche Schieferbergwerk in Mayen unter der Genovevaburg besichtigen. Dort wird Ihnen multimedial und erlebnisreich der Schieferbergbau nähergebracht. 

 
 

Welche Veranstaltungen gibt es bzw. gibt es Schulungsmöglichkeiten?

Rathscheck veranstaltet eine Reihe verschiedener Seminare und Symposien, die in Art und Umfang speziell auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten sind.

Ob beim Tag des Schieferdeckers oder des Architekten, im Fachhändler- oder Schiefersymposium oder beim Schieferbergmannsfest oder dem Mayener Dach Kongress – hier erfahren Sie immer etwas Wissenswertes rund um das Thema Schiefer – von der Gewinnung über Produktion und Verarbeitung bis hin zur Verlegung und noch vieles mehr.

 
Mehr >> jeweils Forum für Dachdecker, Händler, Architekten
 
 
 

Wie lange kann Moselschiefer® noch abgebaut werden?

Es sind Vorräte erschlossen, die eine für Schiefer-Produktionen außergewöhnliche zeitliche Reichweite haben. Die gegenwärtig bekannten Ressourcen sichern die Moselschiefer®-Produktion bis weit in dieses Jahrtausend.

 
 

Wie kann man sicher gehen, guten Schiefer zu erhalten?

Schiefer ist aufgrund der vielen naturgegebenen Besonderheiten eine Angelegenheit für Spezialisten. Das erfordert ein hohes Vertrauen des Käufers in seinen Lieferanten, welches eben nur ausgewiesene Fachleute der Materie sicher rechtfertigen können. Nur Anbieter wie Rathscheck Schiefer mit Langzeiterfahrung und einer leistungsfähigen Gütesicherungs-Kontrollorganisation auf allen Stufen der Produktion und Bearbeitung bieten letztlich Gewähr für einwandfreien Schiefer.

 
 

Was ist der ökologischste Baustoff?

Ein Naturprodukt so wie es Schiefer ist, hat bei einemVergleich aller Baustoffe natürlich gute Karten. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, was nun das ökologischste Bauprodukt ist. Das Landesinstitut für Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen, kommt  in einer Gesamteinschätzung bei Außenwänden zu dem Ergebnis: "Schiefer...mit Abstand geringster Energieeinsatz und niedrigste CO2 - / SO2-Emissionswerte in der Vergleichsgruppe" ... "keine negativen umwelt- und gesundheitsrelevanten Auswirkungen".

 
 

Hilft Schiefer gegen Elektrosmog?

Es gibt Kunden, die uns davon berichten. Nachdem ihr Dach erstmals mit dem Naturprodukt Rathscheck Schiefer gedeckt wurden, konnten sie erstmals wieder ihre Nachtruhe genießen, obwohl sie die Zeit davor doch sehr stark unter Elektrosmog gelitten hatten. Genau erklären können wir das Phänomen allerdings nicht. Interessant ist aber die Tatsache, dass  Schiefer in der Tat elektrische Isoliereigenschaften hat, denn früher war es durchaus üblich, elektrische Schalttafeln aus Schiefer herzustellen. Heute wären solche Kunstwerke nicht mehr zu bezahlen, ganz im Gegensatz zu Schieferdächern, wo es neuerdings preisgünstige Möglichkeiten gibt.

 
 

Sind im Schiefer Fluorchlorkohlenwasserstoffe enthalten?

Schiefer ist ein Naturprodukt, welches sich vor ca. 400 Millionen Jahren aus sehr feinkörnigem Tonschlamm gebildet hat. Vor ca. 325 Millionen Jahren erfolgte die Umbildung dieser Sedimente zu Tonschiefer. FCKW-Verbindungen sind künstlich und spielten bei der natürlichen Entstehungsgeschichte des Schiefers somit keine Rolle. FCKW-Verbindungen können aus diesem Grund in Dachschiefern  nicht enthalten sein. Auch sind die statt dessen vorkommenden, sehr geringen Gehalte von Kohlenstoff und möglichen Erzverbindungen "natürlich" und unbedenklich. Schiefer besitzt deshalb während seiner gesamten Nutzungsdauer ausschließlich gesundheits- und umweltfreundliche Eigenschaften..

 
 

Was macht ein grüner Fleck im Purpur-Schiefer?

Hin und wieder kommen in Farbschiefern andersfarbige Flecken vor. Diese bedeuten keinerlei Qualitätseinschränkung, sondern sind natürlich entstanden.

So kommt es durchaus vor, dass in einem Purpur-Schiefer ein grüner oder in einem grünen Schiefer ein Purpur-Fleck ist. Wenn dieser klein ist, wird er kaum auffallen. Diese Naturerscheinung ist ein Zeichen dafür, dass ColorSklent-Schiefer sowohl in den Farben grün als auch in den Farben purpur in der Entstehung verwandt sind und in einem Steinbruch zusammen vorkommen können.

Die Erscheinung ist natürlich und überhaupt kein Problem!

 
 

Können solche Flecken aussortiert werden?

Man sollte so etwas im Hinblick auf die natürliche Entstehung des Schiefers nicht tun. Gerade solche Farbvariationen sind ein Zeichen für das Naturprodukt Schiefer. Übermäßige Uniformität ist zuweilen ein Zeichen für Industrieprodukte. Abwechslung und eben auch Farbvariationen sind dagegen für ein Naturprodukt materialtypisch.

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